Hinweis: Dieser Beitrag gibt allgemeine, historisch gewachsene und komplementärmedizinische Perspektiven auf das Thema wieder. Er dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder heilpraktische Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin/einen Arzt oder eine Heilpraktikerin/einen Heilpraktiker.
Kaum ist der Winter vorbei, treiben die ersten Pollen vielen Menschen die Tränen in die Augen. Die Nasenschleimhäute jucken, schwellen an, und das Sekret läuft.
Das Interesse an komplementärmedizinischen Alternativen bei Heuschnupfen ist seit Jahren ungebrochen. In der Gemmotherapie gilt das Mazerat aus der schwarzen Johannisbeere (Ribes nigrum) als eines der am besten untersuchten Gemmotherapeutika: Mehrere pharmakologische Studien konnten eine Stimulation der körpereigenen Cortisonausschüttung mit entzündungshemmender Wirkung nachweisen.
Ergänzend werden traditionell auch spagyrische Mischungen aus Brennnessel, Meerträubchen, Galphimia und Augentrost eingesetzt, die antiallergisch und den Lymphfluss anregend wirken sollen. Für eine längerfristige Prophylaxe wird gelegentlich das Gemmomazerat aus der Hundsrose (Rosa canina) empfohlen.
Auch eine gründliche Reinigung der Nasenschleimhäute mit einer Nasendusche und Nasenspülsalz kann die Pollenbelastung spürbar reduzieren.
Wer eine individuelle komplementärmedizinische Begleitung bei Heuschnupfen sucht, sollte Auswahl und Dosierung der genannten Mittel mit einer entsprechend ausgebildeten Fachperson besprechen.
Ursprünglich verfasst von Heinrich Schwyter M.Sc., dipl. Naturarzt, Institut Schwyter (Schweiz), Januar – Februar 2019. Diese Forschungsarbeit wurde im Rahmen des Satzungszwecks „Förderung von Wissenschaft und Forschung“ von der Aufrechtstiftung unterstützt.
